Thomas Letsch abgebildet bei Standard Lüttich | Fußball

Das gleiche Unternehmen hat auch den italienischen Genoa im Portfolio, dessen technischer Direktor Johannes Sports ist. Der Deutsche ist derjenige, der Letsch vor zwei Jahren nach Arnheim geholt hat. Sein Einstieg war zunächst überraschend, da er einen unscheinbaren Lebenslauf hatte, aber es lief gut.

In seiner ersten Saison führte Letsch die Arnheimer ins Pokalfinale und auf den vierten Platz, womit er den Einzug in die Vorrunde der Conference League erzwang. Letsch wurde dafür bewundert, wie er es geschafft hat, Riechedly Bazoer und Oussama Tannane für den Fußball zu gewinnen. In dieser Saison setzte Letsch zunächst die positive Linie fort. Vitesse konnte sich auf Kosten von Anderlecht für das Hauptturnier der Conference League qualifizieren und überstand sogar die Gruppenphase. Am Ende endete Vitesses Europapokal-Abenteuer erst im Achtelfinale, wo sich der aktuelle Finalist AS Roma als zu stark erwies. Im Wettbewerb fiel Vitesse nach dem europäischen Ausscheiden gut, aber die Teilnahme an den Play-offs um ein europäisches Ticket war gesichert.

Letschs Vertrag in Arnheim läuft weiter, aber angesichts der unsicheren Situation des Vereins wird der deutsche Trainer einem vorzeitigen Abgang nicht im Voraus widersprechen. Der russische Besitzer Valeriy Oyf hat Vitesse zum Verkauf angeboten. Bis es Klarheit über die Zukunft gibt, wird sie die Sportgeschichte stark beeinflussen. Vitesse sieht mit dem Auslaufen des (Leasing-)Vertrags ein wichtiges Bindeglied, aber der technische Direktor Benjamin Schmedes kann noch nichts tun, da unklar ist, mit welchem ​​Budget der Arnheimer Club in der nächsten Saison arbeiten kann.

Helfried Beck

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