Die neue Generation gewinnt den Titel in Spanien und Italien: „Etwas, das alle Radfahrer lieben würden“

Sonntag, der 26. Juni, war der Tag vieler nationaler Meisterschaften und somit vieler neuer Champions. In traditionellen Radsportländern wie Italien und Spanien zeigte sich die neue Generation mit dem Sieg, während die Gewinne in Ländern wie Frankreich und Deutschland an etablierte Namen gingen. Wie waren ihre Reaktionen?

Rodriguez: „Etwas ganz Besonderes“

Der 21-Jährige Carlos Rodríguez krönte sich auf Mallorca zum Meister von Spanien. Mit Omar Fraile – seinem Teamkollegen bei INEOS Grenadiers – nahm er große Blöcke wie Movistar in Angriff. „Weil Omar und ich alleine unterwegs waren, war es schwierig, das Rennen zu kontrollieren und wir mussten jede Gelegenheit nutzen.“ Rodríguez sah im Finale seine Chance. „Zwei Runden vor Schluss konnte ich sehen, dass das Rennen härter wird. Ich habe mit vier Fahrern bestanden und obwohl wir beim letzten Anstieg eingeholt wurden, konnte ich mich wehren und alleine fahren. Dann war es ein Zeitfahren bis ins Ziel.“ Spanischer Sport

Damit gewann Rodríguez seinen ersten spanischen Titel in seiner noch jungen Karriere. „Es ist eine erstaunliche Sache, ich habe dafür gekämpft, seit ich in den unteren Kategorien war, und es hat dort draußen nicht funktioniert. Es ist etwas ganz Besonderes, es endlich in der Elite-Kategorie zu erreichen. Die Flagge Ihres Landes für einen zu tragen Jahr ist etwas sehr Schönes und etwas, das alle Radfahrer gerne machen würden.

Zana: „Waren bei jeder Aktion dabei“

Flippo Zana war der Überraschungssieger in Italien. Im Sprint mit drei anderen Läufern war er der Schnellste. „Das ist eine unglaubliche Leistung, ich hatte nicht damit gerechnet, den Sprint zu gewinnen. Laut Zana ist der Sieg die Belohnung für einen soliden Lauf von ihm und seinen Bardiani-Teamkollegen. „Wir sind den ganzen Tag mit dem Messer zwischen den Zähnen gerannt und bei jeder Aktion dabei.“

„Ich habe fünfzig Kilometer vor dem Ziel angegriffen und mich gut gefühlt. Vom Rota-Rad aus startete ich den Sprint und schaffte es, ihn zu schlagen. Diesen Erfolg widme ich dem Team, in dem ich meine Karriere begonnen habe, meiner Familie, meiner Freundin, meinem Manager, dem Trainer und allen, die mich unterstützt haben.“ Tuttobiciweb eine stolze Zana.

Sénéchal: „In Frankreich immer stark sein“

Florian Senechal in Frankreich gewonnen. Dem Quick-Step-Fahrer und vier weiteren Fahrern gelang es, das heranstürmende Peloton unter der Führung von Sprinter Arnaud Démare einzudämmen. Sénéchal – ebenfalls sehr schnell – erledigte dann den Job. „Die Emotion ist unglaublich, sie wird noch eine Weile nicht nachlassen“, wird zitiert Cyclsim’News ein brandneuer, sehr glücklicher französischer Champion.

Sénéchal spricht nach einer bisher schwierigen Saison von einem Schub. „Es war ein hartes Jahr, mit all den Opfern, die ich gebracht habe, fühlt es sich gut an.“ Sénéchal vertraute auf seine Aufstiegschancen. „Ich wusste, dass ich gute Chancen habe. Ich war in Frankreich immer stark und hatte jetzt auch gute Beine.“ Ob wir die französische Trikolore bei der Tour de France sehen werden, bleibt abzuwarten. „Leider kann ich das nicht beantworten. Es ist das Team, das die Antwort liefern wird.

Politt: „Alles gut gelaufen“

Nils Polit fuhr in Deutschland mit höherer Gewalt um den deutschen Titel im Straßenrennen. „Um heute zu gewinnen, mussten wir das Rennen von Anfang an schwierig machen und das Peloton zurückdrängen. Nach dem Pech von Emanuel Buchmann waren wir mit vier Mann in der Spitzengruppe. Lennard Kämna, Simon Geschke, Nikias Arndt und ich“, kehrt Politt zu den zurück hinstellen von BORA-hansgrohe.

In der Endphase blieben zwei Männer übrig; Politt und Arndt. „Nikias und ich sind losgefahren, Lennard und Emu haben die Verfolgung kontrolliert und mit einem Angriff kurz vor dem Ziel konnte ich davonkommen. Alles hat wie am Schnürchen geklappt, ich hatte gute Beine und die Männer haben einen perfekten Job gemacht. Jetzt kann ich nicht mehr.“ warte ein Jahr darauf, mit diesem besonderen Trikot zu fahren!“, schließt ein glücklicher Politt.

Adelhard Simon

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