Berliner Bürgermeister in intensives Gespräch mit „Klitschko“ verwickelt

„Das erste Quartal war völlig unauffällig“, sagte Giffey-Sprecherin Lisa Frerichs. „Der vermeintliche Herr Klitschko hat gefragt, wie es den vielen Flüchtlingen aus der Ukraine geht, wie wir mit ihnen umgehen, wie die Zahlen sind – ein ganz normales Gespräch, wie wir erwartet haben“, sagt sie über den Videoanruf, der Tage später angesetzt war Vorauszahlung.

LGBT-Wettbewerbe und Vorteile

Doch dann tauchten Themen auf, die Zweifel aufkommen ließen. Der Mann meinte zum Beispiel Ukrainer, „die versuchen, Sozialleistungen in Berlin zu bekommen“. Er wollte auch Hilfe bei der „Rückführung ukrainischer Männer in die Ukraine“ und fragte, ob die deutsche Hauptstadt die Durchführung einer LGBT-Parade in Kiew empfehlen könne. „Es war ziemlich seltsam angesichts des andauernden Krieges“, sagte der Sprecher. Daraufhin wurde die Verbindung unterbrochen.

Der ukrainische Botschafter in Deutschland bestätigte später, dass Giffey nicht mit dem ehemaligen Boxchampion Klitschko gesprochen habe, es sei also wahrscheinlich, dass Deepfake-Technologie im Spiel sei. „Es ist leider Teil der Realität, dass Krieg mit allen Mitteln geführt wird“, twitterte Giffey.

Diesen Trick hat dieser falsche Klitschko auch mit dem Bürgermeister von Madrid, José Luis Martínez-Almeida, gemacht, wie der Verwaltungsrat der spanischen Hauptstadt mitteilte.

Klitschko will immer noch ein Gespräch

Klitschko selbst sagte der Deutschen Zeitung Bild bestätigt dass er mit seinem Kollegen aus Berlin nicht gesprochen hat. Er schlug vor, es schnell zu tun: „Und dafür brauche ich keinen Übersetzer“, sagt der Ex-Boxer, der seit Jahren in Deutschland lebt und trainiert.

Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet.

Helfried Beck

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