Lamborghini tritt bei den 24 Stunden von Le Mans in einem deutlich erweiterten Starterfeld an | JETZT

Die Palette der großen Marken, die in den kommenden Jahren auf höchstem Niveau an den 24 Stunden von Le Mans teilnehmen werden, wird mit Lamborghini weiter ausgebaut. Der italienische Sportwagenhersteller schließt sich Marken wie Ferrari, Porsche, Cadillac, Peugeot und BMW an, die bereits ihre Rückkehr in die Königsklasse der Sportwagen-Meisterschaft WEC angekündigt haben.

Lamborghini entwickelt einen LMDh-Prototypen, der sowohl in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) als auch in der US-amerikanischen IMSA-Meisterschaft antreten kann. Damit kann das Auto neben den 24 Stunden von Le Mans auch für Klassiker wie die 24 Stunden von Daytona zugelassen werden.

Ab 2023 besteht die Königsklasse des Sportwagenrennsports aus zwei Klassen, die zur sogenannten Le-Mans-Hypercar-Klasse verschmolzen werden: der LMDh-Klasse und der Hypercar-Klasse.

Teams, die einen LMDh-Prototyp bauen, tun dies in Zusammenarbeit mit einem bestehenden Sportwagenhersteller wie dem italienischen Dallara oder dem französischen Oreca. BMW, Porsche, Honda (wie Acura), Alpine, Cadillac und damit Lamborghini wählen diesen Weg. Auch Audi hat ein solches Projekt angekündigt, wurde aber aufgrund der Ambitionen des deutschen Herstellers in der Formel 1 bis auf Weiteres auf Eis gelegt.

Ferrari, Peugeot, Toyota und das amerikanische Glickenhaus nehmen nach Hypercar-Regeln teil, was bedeutet, dass sie mehr Freiheiten haben und zum Beispiel das Auto selbst bauen. Toyota und Glickenhaus gehen bei der nächsten Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans am 11. und 12. Juni an den Start.

Peugeot würde bei der nächsten Ausgabe des Rennens mit dem 9X8 Hypercar zurückkehren, aber dieses Projekt wurde verschoben. Dieses Auto wird voraussichtlich noch in diesem Jahr debütieren. Ferrari wird ab der nächsten Saison an der WEC teilnehmen. 1965 gewann der italienische Hersteller das letzte Spitzenrennen in Le Mans.

Das Hypercar, das Toyota letztes Jahr gewonnen hat.


Das Hypercar, das Toyota letztes Jahr gewonnen hat.

Das Hypercar, das Toyota letztes Jahr gewonnen hat.

Foto: Getty Images

„Die goldenen Zeiten kommen“

„Wir werden uns mit den Besten messen“, sagte Lamborghini-CEO Stephan Winkelmann in einem Kommentar. „Dies ist ein wichtiger Schritt für unser Unternehmen. Es gibt uns die Möglichkeit, unserem bereits erfolgreichen Motorsportprogramm noch mehr Sichtbarkeit zu verleihen. Darüber hinaus können wir zukünftige Technologien in der LMDh-Klasse testen, die das fortschrittlichste offene Labor auf vier sein wird Räder.“

„Das goldene Zeitalter des Cross-Country-Rennsports steht bevor“, antwortet Pierre Fillon vom ACO, dem Organisator der 24 Stunden von Le Mans. „Das Hypercar der Spitzenklasse zieht Automobilhersteller aus der ganzen Welt an. Nächstes Jahr feiern wir das 100-jährige Jubiläum des Rennens und mit diesem Plateau können wir es in vollen Zügen genießen.“

Helfried Beck

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