Judoka Guusje Steenhuis de Graaff strebt ihren ersten Europameistertitel in Bulgarien an | Sport Maasland

GRAVE/SOFIA – Judoka Guusje Steenhuis sucht am Sonntag nach dem EM-Titel. De Graafse belegte in Sofia, Bulgarien, hinter der Französin Madeleine Malonga und der Deutschen Luise Malzahn den dritten Platz.

Mit einem Freilos in der ersten Runde und der Weltranglisten-76. Jovana Pekovic hat sie in der zweiten Runde eine günstige Auslosung als Gegnerin. Für Steenhuis zählt bei der Europameisterschaft nicht weniger als Gold. Der 29-jährige Brabançon hat diese Medaille noch nie gewonnen. Sie hat bereits vier Silbermedaillen im Turnier gewonnen, 2016, 2017, 2019 und 2021.

Sie verlor letztes Jahr im Endkampf in der Klasse bis 78 Kilogramm gegen die Polin Beata Pacut (mit goldener Wertung).

Die letztjährige Europameisterschaft war der letzte Messmoment vor den Olympischen Spielen im vergangenen Sommer. Im Viertelfinale schlug Steenhuis dann Konkurrentin Marhinde Verkerk. Dieser Landsmann ist an diesem Wochenende nicht mehr dabei. Verkerk hörte mit dem Judo auf, nachdem Steenhuis für die Tokio-Spiele ausgewählt worden war.

Neuer Konkurrent

Neben Steenhuis betritt eine weitere Niederländerin die Tatami in Sofia: Natascha Ausma. Der 25-jährige Friese ist der Rivale von Steenhuis auf dem Weg zu den Spielen 2024 in Paris. Der olympische Qualifikationsprozess für dieses Turnier beginnt nach der Europameisterschaft im Juli beim Budapest Grand Slam.

Steenhuis, die ehemalige Nummer 1 der Welt, wird in dieser Saison erst zum dritten Mal im Einsatz sein. Sie kehrte im Februar beim Grand Slam in Tel Aviv auf die Matte zurück, fast zweihundert Tage nach dem Mixed Nations Cup bei den Spielen, wo sie mit dem Team nur knapp Bronze verpasste.

Für Steenhuis war es auch sein erstes Turnier mit seinem neuen Trainer Garmt Zijlstra. Anfang dieses Monats gewann sie Silber beim Antalya Grand Slam.

Steenhuis sagt auf Instagram: ,,Harte Session am Königstag als letzte Vorbereitung auf die anstehende Europameisterschaft. Ich fühle mich stark.

Helfried Beck

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