Russland von SWIFT ausschließen oder nicht? Deutschland unter Druck

Die Untersuchung der genauen Folgen des Euro für die Länder wird von der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Europäischen Kommission durchgeführt.

Einige Mitgliedsstaaten zögern, Russland über SWIFT zu erreichen. Durch den Ausschluss des Landes aus dem Bankenbündnis würde es für „einfache“ Menschen deutlich schwieriger, Geld an Verwandte in Russland zu überweisen, befürchtet beispielsweise Deutschland.

Europäische Unternehmen würden auch leiden, da Kundenzahlungen oder Zahlungen an Lieferanten komplexer würden. Die EU-Finanzminister trafen sich in Paris, um unter anderem die Folgen der Lage in der Ukraine für die europäische Wirtschaft zu erörtern.

Italien ist vorbei

Italien schien zuvor gegen die Schließung von SWIFT durch Russland zu sein, aber der Außenminister der Ukraine hat Unterstützung von seinem italienischen Amtskollegen erhalten, berichtete er früher am Abend über Twitter.

Im Gegensatz zu Italien haben Zypern und Deutschland noch nicht aufgegeben. Der deutsche Außenminister sagte, diese Maßnahme könne unbeabsichtigte Folgen haben. Sie verwies unter anderem auf die Unfähigkeit, NGOs in Russland zu finanzieren.

Deutschland greift noch nicht an

Annalena Baerbock sagte auch, dass beispielsweise russische Studenten im Ausland kein Geld mehr an ihre Großeltern überweisen können. Laut Bearbock sind Sanktionen für Banken ein „stärkeres Schwert“ als SWIFT.

„Seit der Blockade von unter anderem Deutschland und Italien ist ein Sturm der Kritik losgebrochen. Aus der Ukraine, den Vereinigten Staaten und europäischen Ländern. Der Druck auf Deutschland und Italien, die SWIIFT-Sanktion dennoch einzuführen, ist groß“, sagt Politik Journalist Fons Lambie.

Großer Druck auf Deutschland

„Italien hat bereits angekündigt, kein Veto mehr einzulegen. In der deutschen Politik erheben sich immer mehr Stimmen. In Brüssel erwarten die beteiligten Diplomaten, dass die SWIFT-Sanktion noch eingeführt werden kann, wenn Deutschland den Widerstand wirklich stoppt.“ Die Europäische Kommission und die Europäische Zentralbank arbeitet bereits daran, die Folgen und Auswirkungen genau abzubilden, sodass die Umsetzung näher rückt.“

Helfried Beck

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