Unesco-Status Wohlwollende Kolonien unter Druck mit neuer Gasförderung

Nach der Untersuchung verbleiben drei Stätten, die das Welterbe nicht beschädigen. Aber diese Optionen haben andere Vorbehalte. Die Standorte liegen beispielsweise zu nahe an stickstoffsensiblem Gelände, weisen geschützte Tier- und Pflanzenarten auf oder sind als kulturell, historisch und archäologisch bedeutsam ausgewiesen. Wie „Pingo-Ruinen, eine historische Aschelandschaft, De Jaren; eine historische Straße von 1832, der Fledermausschwarm, eine Dachsburg oder ein Teich, der geschützten Amphibien als Brutstätte dient“.

Der Bohrplatz stelle dem Bericht zufolge in einigen Fällen auch eine Gefahr für nistende Vögel dar. „Sie können durch die Anwesenheit von Menschen und Geräten und Geräuschen gestört werden.“ An acht der insgesamt neun Standorte gibt es Auswirkungen auf geschützte Arten. In Bezug auf archäologische und landschaftliche Werte werden alle neun Optionen eine Wirkung haben.

Hidde Baars von Vermillion Energy ist von den Forschungsergebnissen nicht überrascht. „Wenn man anfängt, nach möglichen Bergbaustandorten zu suchen, stößt man immer wieder auf Einschränkungen. Aufgrund einiger Einschränkungen, die gelten, sind nur noch sehr wenige übrig.“ Baars erwähnt, dass Vermilion Energy auch an Orten außerhalb der Colonies of Benevolence forscht. „Maar natuurlijk heeft zo’n locatie impact. Er spelen verschillende belangen. Het belang van Unesco is duidelijk. Wij zeggen: dat valt allemaal wel mee; in de realiteit zal er niet zoveel veranderen. also.“

Letztendlich möchte Vermilion mit allen Parteien durch eine einzige Tür gehen können. „Wir machen das sorgfältig und reden mit allen. Es wird uns gut gehen. Früher wurden wir oft gefragt: Warum fördern wir noch Gas? In diesen Zeiten rund um die Wechselfälle in Russland müssen wir uns diese Bedeutung nicht erklären.“

Es ist Sache des Ministeriums für Wirtschaft und Klimapolitik, Vermilion schließlich die Genehmigung zur Gasförderung zu erteilen. Die Gemeinde Westerveld hat zusammen mit den anderen Gemeinden bereits einen Brief nach Den Haag geschickt, in dem sie darum bittet, das Gasförderungsverfahren einzustellen. Eine Entscheidung von Minister Vijlbrief wird nach dem Sommer folgen. Anschließend werden weitere Bodenuntersuchungen durchgeführt.

Helfried Beck

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