„Nicht lustig, aber wichtig“: Papst bevorzugt offene Kritik

Die Bemerkung wurde sowohl als absichtliche Äußerung als auch als Ausrutscher angesehen, war aber keines von beiden. Papst Franziskus machte die Aussage im Rahmen eines imaginären Dialogs, ein verbaler Trick, den er oft in Predigten und Interviews verwendet, um seinen Standpunkt zu verdeutlichen. Der Aussage „Homosexualität ist eine Sünde“ stellte er die Antwort „Wir müssen zuerst den Unterschied zwischen Sünde und Verbrechen feststellen“ gegenüber. Er nannte es auch „eine Sünde, einander keine Nächstenliebe zu erweisen“.

Kritisch

Der Papst beging daraufhin am 13. März den zehnten Jahrestag seines Pontifikats. Er erinnerte sich, wie er als erster südamerikanischer Papst zunächst mit Neugier betrachtet wurde, später aber „meine Schwächen sichtbar wurden, die den Leuten nicht gefielen“.

Als Oberhaupt der Kirche sei Kritik an seinen Entscheidungen unvermeidlich, räumte der Papst ein. Er gab an, dass er „nicht gerne“ kritisiert wird, „aber ich ziehe es vor, kritisiert zu werden, weil es bedeutet, dass Menschen sich frei ausdrücken können“. Er findet es wichtig, dass Kritik „in die Augen gesprochen wird, weil sie uns alle wachsen lässt“. Anonyme Rezension, wie zuletzt in einem nachgelassenen Pamphlet überliefert Kardinal Pell zugeschrieben wurde, der Papst „hinterhältig“ genannt.

Papst Franziskus erklärte, dass er mit mehreren seiner Kritiker persönliche Gespräche geführt habe. „Wir haben uns nicht gestritten, aber beide haben unsere Meinung geäußert. Wenn so etwas nicht möglich ist, entsteht eine ferne Diktatur.

Kritik am Papst wurde auch laut, als Marko Rupnik erwähnt wurde. Der Papst sagte, er sei von dem überrascht Missbrauchsvorwürfe verantwortlich für seinen jesuitischen Kollegen. Papst Franziskus bestand darauf, dass er keine Rolle bei der Bearbeitung des Falls spielte, sondern nur in das Verfahren involviert war. Er erklärte, dass er sich für die Beibehaltung der Verjährungsfrist entschieden habe, weil er es vorziehe, die Streichung dieser Frist für Fälle mit minderjährigen oder schutzbedürftigen erwachsenen Opfern vorzubehalten.

„Vater verloren“

Denn dies ist das erste ausführliche Interview des Papstes seit dem Tod von Der emeritierte Papst Benedikt XVI Papst Franziskus dachte während des Gesprächs über seinen Vorgänger nach. Papst Franziskus namens Benedikt – starb am 31. Dezember im Alter von 95 Jahren verstorben ist – ein „wahrer Gentleman“ und ein „guter Begleiter“.

Lorelei Schwarz

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