KI-Sicherheitsgipfel: 28 Länder befürworten KI-Überwachung

Politische Entscheidungsträger, Wirtschaftsführer und Forscher aus aller Welt treffen sich in London, um über die Risiken künstlicher Intelligenz (KI) zu diskutieren. Der KI-Sicherheitsgipfel findet am Mittwoch und Donnerstag statt und begann mit einer gemeinsamen Erklärung zur Notwendigkeit einer globalen Koordinierung und Überwachung dieser disruptiven Technologie. Der Gipfelort ist Bletchley Park, wo im Zweiten Weltkrieg der deutsche Enigma-Code geknackt wurde.

Der Gipfel ist eine Initiative des britischen Premierministers Rishi Sunak, der Großbritannien als Epizentrum der IT-Innovation positionieren möchte und die Veranstaltung als Start eines globalen Dialogs über die sichere Entwicklung von KI nutzt.

Neben Sunak sind auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, US-Vizepräsidentin Kamala Harris, UN-Generalsekretär Antionio Guterres und hochrangige Beamte aus Ländern wie Brasilien, Kanada, China, Deutschland, Frankreich, Indien, Japan, Kenia und Saudi-Arabien dabei gegenwärtig. Teilnehmer. Auch Gespräche mit hochkarätigen Persönlichkeiten aus Technologieunternehmen stehen auf der Agenda, etwa Elon Musk (Twitter), Sam Altman (OpenAI) und Marc Benioff (Salesforce).

Meilenstein

Das Gesagte Bletchley-Erklärung zum Thema KI-Sicherheit wäre ein wichtiger Schritt in der internationalen Zusammenarbeit, um die Chancen und Risiken fortschrittlicher KI-Technologien anzugehen, sagte die britische Regierung. Das von 28 Ländern unterzeichnete Dokument unterstreicht die Notwendigkeit einer gemeinsamen Anstrengung, um Technologie sicher und verantwortungsvoll zu entwickeln und einzusetzen.

Die Erklärung erkennt das Potenzial für schwerwiegende Schäden an, sowohl absichtlich als auch unbeabsichtigt, die durch fortschrittliche KI-Modelle verursacht werden. Es bestehen besondere Bedenken hinsichtlich Cybersicherheit, Biotechnologie und Desinformation. Das Dokument unterstreiche die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit und Unterstützung für die wissenschaftliche Forschung zur KI-Sicherheit, schreibt die Organisation. Diese Vereinbarung unterstreicht auch die Verantwortung der KI-Entwickler, die Technologie zu sichern und zu testen.

Im Anschluss an diese gemeinsame Erklärung gründeten die Briten das weltweit erste KI-Sicherheitsinstitut. Frankreich wird bald einen neuen Gipfel organisieren.

Rätsel

Der Ort des zweitägigen Gipfels ist symbolisch. Bletchley Park im Norden Londons ist der Ort, an dem britische Experten während des Zweiten Weltkriegs die deutsche Verschlüsselungsmaschine Enigma knackten. Sie trugen damit indirekt zum Untergang Hitler-Deutschlands bei.

Mariele Geissler

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