Der Benzinpreis in den Grenzprovinzen ist trotz Senkung der deutschen Verbrauchsteuern nicht gesunken

Die Benzinpreise an niederländischen Tankstellen in der Grenzregion sind trotz Verbrauchsteuersenkung in Deutschland nicht gesunken, um beispielsweise für Kunden in der Region attraktiver zu bleiben. Stattdessen stiegen die Preise an Bahnhöfen in Limburg, Gelderland, Overijssel, Drenthe und Groningen, wie im Rest der Niederlande.

Dies geht aus den Transaktionsdaten des Mobilitätspass-Anbieters hervor MultiTank-Karte. Das Unternehmen verglich die Durchschnittspreise für einen Liter mit 95 Euro pro Bundesland in der Woche vor (vom 22. bis 31. Mai) und in der Woche nach (vom 1. bis 8. Juni) der Senkung der Verbrauchsteuern in Deutschland. „Wenn wir den Übergang von Ende Mai auf Anfang Juni betrachten, sehen wir keine Auswirkungen der zum 1. Juni eingeführten Senkung der deutschen Verbrauchsteuern. Die niederländischen Preise steigen weiter, auch in den Grenzprovinzen.

Billigste Stationen

Außerdem befanden sich in der Woche vor der Verbrauchsteuersenkung fünf der zehn günstigsten Tankstellen unseres Landes in einer Grenzprovinz. In der folgenden Woche sind es nur noch drei von zehn. „Von den drei Tankstellen in den Grenzprovinzen, die noch unter den Top 10 sind, liegen zwei sehr grenznah: Duiven und Heumen“, präzisiert MultiTankcard.

Bis einschließlich März stiegen die Kraftstoffpreise in den Niederlanden stark an. Im April sanken die Beträge dann aufgrund der hiesigen Verbrauchsteuersenkungen stark, um in den Folgemonaten wieder anzusteigen und Anfang März Höchststände zu erreichen. Die Lücke zwischen Autobahn- und Off-Highway-Betankung blieb während des gesamten Zeitraums bei rund 14 Eurocent zugunsten von Off-Highway-Standorten.

Günstigstes Groningen

Unter den Grenzprovinzen zu Deutschland war ein Autofahrer in der ersten Juniwoche für einen Liter Benzin in Groningen am günstigsten (2,33 Euro). Es folgen Drenthe (2,35 Euro), Overijssel (2,36 Euro), Gelderland (2,37 Euro) und schließlich Limburg (2,38 Euro).

Trotz der in Deutschland Anfang Juni in Kraft getretenen Verbrauchsteuersenkung um rund 35 Cent liegen die Preise dort wieder über zwei Euro. Allerdings ist es immer noch viel weniger als hier.

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Mariele Geissler

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