Gestern, 22:57 Uhr
Der deutsche Freizeitpark Wunderland Kalkar, gleich hinter der niederländischen Grenze, präsentiert sich als einladender Ort für Asylbewerber. Die Gemeinde fragte den niederländischen Eigentümer, ob die Flüchtlinge in der Station untergebracht werden könnten.
Der Stadtrat ist von dem Projekt begeistert, mit 23 Ja-Stimmen und 5 Nein-Stimmen. Kalkar braucht dringend mehr Platz für die Unterbringung von Asylbewerbern. Das Wunderland Kalkar soll auf einem Teil des Geländes Platz für fünfhundert Menschen bieten.

Neben Unterkünften können hier beispielsweise auch Kindergärten und Sprachkurse angeboten werden. Ein Sprecher betont, dass die Entscheidung noch nicht gefallen sei. Zwischen den Beteiligten laufen noch Sondierungsgespräche.
All-Inclusive-Hotel
Der Vergnügungspark Kernie’s Familienpark, das All-Inclusive-Hotel und die Tagungsräume bleiben für regelmäßige Besucher geöffnet. „Wir haben 55 Hektar Land“sagte der Sprecher. „Wenn etwas passiert, wird es sich auf einem Teil der Website befinden, der derzeit nicht genutzt wird und zu dem die aktuellen Besucher nicht kommen.“
Das Wunderland Kalkar wurde letztes Jahr von der niederländischen DeFabrique Holding übernommen, die für ihre Veranstaltungsorte bekannt ist. Der Park gehörte zuvor dem Unternehmer Hennie van der Most.
Millionen Euro
Van der Most verdiente zuvor Geld mit der Unterbringung von Flüchtlingen in seinem Vergnügungspark Speelstad Oranje in Drenthe. Dafür erhielt er Millionen Euro. Was DeFabrique für die Unterbringung von Asylbewerbern in Kalkar erhält, wird nicht bekannt gegeben.

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