Aktivität im Hafen von Rotterdam.
Die Niederlande und Deutschland arbeiten im Bereich Wasserstoff eng zusammen. So wie das Ein niederländisches und ein deutsches Unternehmen haben kürzlich ein Joint Venture zur Speicherung, zum Transport und zur Bereitstellung von Wasserstoff gegründet. Und Gasunie arbeitet an einem Wasserstoffnetz im deutschen Teil der Nordsee. Auch international arbeiten die beiden Länder zusammen: Sie arbeiten gemeinsam an einem beschleunigten Import von Wasserstoff aus Australien über den Rotterdamer Hafen. Am 13. Februar besuchte Bettina Stark-Watzinger, deutsche Ministerin für Forschung und Bildung, den Rotterdamer Hafen und eine engere Zusammenarbeit zwischen dem Hafenbetrieb Rotterdam und dem deutschen Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) wurde geschlossen.
Wasserstoff ist ein wichtiger Teil der Energiewende für die Niederlande und Deutschland und notwendig, um praktisch unabhängig von Russland zu werden.
Austausch von Technologien, Wissen und Fachwissen
Regierung, Wirtschaft und das Fraunhofer-Institut haben sich zum Ziel gesetzt, zum Aufbau eines australischen Wasserstoff-Hubs beizutragen, der über den Rotterdamer Hafen das deutsche Hinterland versorgen soll. Sie werden Technologien, Wissen und Fachwissen austauschen.
Vier Bereiche
Die niederländische und die australische Regierung haben eine Zusammenarbeit in vier Bereichen vereinbart und werden vom Fraunhofer-Institut und dem Hafenbetrieb Rotterdam unterstützt. Dies betrifft die folgenden vier Bereiche:
- Wasserstoff-Handelspolitik, Standards und Zertifizierung
- Entwicklung der Hafeninfrastruktur und Lieferkette
- Innovative Wasserstofftechnologie, einschließlich (aber nicht beschränkt auf) Schifffahrt
- Regierungspolitik zu Sicherheit, Ausbildung, Regulierung und sozialer Unterstützung für Wasserstoff

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