Wochenpanorama: Digitale Sicherheit im Quantenzeitalter

In unserer wöchentlichen Sonntagsvorschau blicken wir als Redaktion auf die letzten sieben Tage zurück. Wir tun dies am Kreuz unseres Designers Albert Jan Rasker. Er wählt ein Thema aus, fertigt eine Zeichnung an und wir machen weiter. Worüber sprach die Redaktion? Welche anderen Themen haben unsere Aufmerksamkeit erregt? Wie arbeiten wir eigentlich bei Innovation Origins? Alles kann passieren. Möchten Sie diesen Newsletter jeden Sonntagmorgen direkt in Ihr Postfach bekommen? Hier können Sie sich anmelden.

Albert Jan zeigte sich diese Woche sehr beeindruckt von dem Artikel, in dem sein Kollege Paul Smits erklärt, was es braucht, um auch im Zeitalter von Quantencomputern eine sichere Datenkommunikation zu gewährleisten. Obwohl diese Supercomputer noch nicht verfügbar sind, ist allen Beteiligten bereits bewusst, dass unser gesamtes Cybersicherheitssystem so durchlässig wie ein Einkaufswagen wird. Für seinen Artikel kontaktierte Paul Peter Schwabe, der an sicherer Quantenverschlüsselung für die Radboud-Universität Nijmegen und das deutsche Max-Planck-Institut arbeitet. Während Sie den Artikel lesen, bekommen Sie eine Vorstellung von der Komplexität dieses Themas. Lesetipp!

Letzte Woche konzentrierten sich die Verlage hauptsächlich auf das Ende des Sommers. Sie sprachen von „der neuen Lesesaison“; bei uns ging es eher um eine Reihe ambitionierter neuer Serien. Mit einem davon haben wir bereits begonnen: Jelmer Visser sorgt derzeit mit seinen Artikeln über Hitzestress in niederländischen Innenstädten für Aufsehen. Dank sogenannter EcoStress-Daten der US-Raumfahrtbehörde NASA können wir jetzt die Hitze auf Straßenebene in den Niederlanden messen. An einem dieser Orte scheint es kürzlich 55 Grad überschritten zu haben. Neugierig wo? Lesen Sie hier Jelmers Artikel.

Andere Serien, die wir derzeit vorbereiten, werden sich auf innovative Landwirte in ganz Europa konzentrieren und darauf, wie eine Universität lokale Wurzeln pflegen kann, ohne das internationale Spielfeld aus den Augen zu verlieren. Mehr dazu bald.

Was ist uns sonst noch in unseren Beiträgen aufgefallen?

Wenn Sie alles lesen möchten, klicken Sie hier. Aber hier sind die bemerkenswertesten Stücke:

Weltweit wächst die Sorge um den Mangel an medizinischem Personal. Doch eine Lösung ist in Sicht. Künstliche Intelligenz, entwickelt von einer Forschungsgruppe der TU Darmstadt, kann weniger qualifiziertes Personal bei Screenings unterstützen. Sogar die Durchführung von Operationen in Zusammenarbeit mit einem Remote-Experten ist möglich. Gemeinsam mit dem Informatiker Anirban Mukhopadhyay von der TU Darmstadt prüfen wir die Möglichkeiten.

Morgen ist überall in den Niederlanden der offizielle Beginn des neuen akademischen Jahres. Universitäten und Hochschulen haben wichtige Persönlichkeiten zu Vorträgen eingeladen und wir werden wieder überall Paraden von Professoren in Talaren sehen, wenn auch nur auf einem Foto in der Zeitung. Für Derek Jan Fikkers ein Grund, die blinden Flecken der Wissenschaft genauer unter die Lupe zu nehmen. Lesen Sie hier den vierten und letzten Teil seiner Serie zu diesem Thema.

Das Studententeam von Better/e arbeitet an einer Batterie, in der nicht Lithium, sondern Eisen der Hauptbestandteil ist. Sie sehen in der Eisen-Redox-Flow-Batterie die Zukunft der großflächigen Energiespeicherung. Aafke Eppinga sprach mit den Teammitgliedern und schrieb diesen hoffnungsvollen Artikel darüber. (Übrigens, wo wir gerade bei hoffnungsvollen Batterien sind: Lesen Sie unbedingt Elestors Pläne mit ihrer Bromwasserstoffbatterie).

Die durchschnittliche Produktion von Plastikmüll pro Person in der EU beträgt 31 Kilo. Nur etwa 40 % dieser Abfälle werden wiederverwertet. Das Start-up traceless hat eine Lösung für dieses Problem gefunden: eine Technologie zur Herstellung von Materialien, die wie Plastik aussehen, aber in Wasser und CO2 zerfallen. Groß.

Helfried Beck

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