„Weniger Rennen in der IDM, Fokus auf die FIM EWC 2023“

Pepijn Bijsterbosch | Foto © Damon Teerink

Pepijn Bijsterbosch wird 2023 für die gesamte Saison nicht mehr als Fahrer in der IDM-Superbike-Meisterschaft aktiv sein. Der Niederländer wird nur noch wenige Spiele per Wildcard bestreiten und sich auch voll und ganz auf seine Teilnahme an der FIM EWC konzentrieren. Darüber hinaus wird Bijsterbosch als rechte Hand von Werner Daemen im Team BCC-alpha-Van-Zon-BMW arbeiten.

Pepijn Bijsterbosch nimmt seit vielen Jahren regelmäßig an der IDM-Superbike-Meisterschaft teil. Obwohl der Niederländer 2022 den vierten Platz in der Meisterschaft belegte, tritt der Fahrer aus Punthorst (Gemeinde Staphorst) einen Schritt zurück von seiner Teilnahme als Fahrer an der prestigeträchtigen deutschen Straßenrennmeisterschaft. Bijsterbosch gibt an, dass es schwierig ist, über das nötige Budget zu verfügen, und deshalb hat er für die kommende Saison einen anderen Zeitplan im Auge, eine Saison, in der ihm sicherlich nicht langweilig wird und er immer als Pilot aktiv sein wird.

So hat er beispielsweise kürzlich seinen Vertrag mit dem Team LRP Polen verlängert, um 2023 wieder Teil des polnischen FIM EWC-Teams zu sein. Da die FIM EWC-Saison in der nächsten Saison nur vier Rennen umfasst, wird Bijsterbosch auch an mehreren Rennen teilnehmen. Ein solcher Wettbewerb ist der niederländische Lauf der IDM auf der TT-Strecke in Assen, aber es ist auch beabsichtigt, von Zeit zu Zeit ein niederländisches Superbike-Rennen zu starten.

Neue Herausforderung
Aber das ist noch nicht alles, Bijsterbosch wird auch in einer ganz anderen Rolle innerhalb des Sports engagiert bleiben. Werner Daemen hat kürzlich seinen ehemaligen Schützling gebeten, ihn als seine rechte Hand im Team BCC-alpha-Van-Zon-BMW zu unterstützen. Innerhalb des belgischen Teams – das 2023 mit nicht weniger als fünf Fahrern in der IDM Superbike starten wird – wird sich Bijsterbosch unter anderem auf technische Fragen konzentrieren und sehen, ob innerhalb des Teams alles nach Plan läuft. Insbesondere das Coaching und die Förderung neuer junger Talente innerhalb des Teams wird ein wichtiger Bestandteil der Arbeit sein.

Pepijn Bijsterbosch: „Ja, es stimmt, dass wir 2023 nicht mehr die ganze IDM-Superbike-Saison fahren werden. Das ist natürlich sehr schade, ich hätte es selbst gerne anders gesehen. Deshalb starte ich ohnehin am IDM-Wochenende in Assen, außerdem kann ich noch an einigen anderen Rennen in den Niederlanden teilnehmen, aber dieses Jahr liegt der Fokus auf der FIM EWC.
Neben dem eigenen Fahren werde ich auch als Teil des Werner-Teams arbeiten [Daemen], werde ich mich hauptsächlich um eine Reihe technischer und fahrtechnischer Fragestellungen kümmern, für eine gute Kommunikation zwischen Fahrern und Mechanikern sorgen und vor allem junge Nachwuchsfahrer coachen. Ich freue mich auch sehr darauf, ich denke, dass ich hier meine Erfahrung als Fahrer einbringen kann.

Das BCC-alpha-Van-Sun-BMW-Team
Das Team BCC-alpha-Van-Zon-BMW wird 2023 mit nicht weniger als fünf Fahrern in der IDM-Superbike-Kategorie antreten. So kehrt zum Beispiel der Ukrainer Ilya Mikhalchik ins Team zurück, der dreimalige IDM-Superbike-Champion, der zuvor in den Farben des belgischen Teams glänzte. Mikhalchik wird mit dem Polen Kamil Krzemien, 23, dem deutschen Talent Max Schmidt, 20, dem Österreicher Philipp Steinmayr und dem Ungarn Bálint Kovács zusammenarbeiten.

Besonders fehlt im Kader von Werner Daemen im Jahr 2023 der amtierende IDM-Superbike-Champion Markus Reiterberger. Was der Deutsche 2023 tun wird, muss noch offiziell bekannt gegeben werden, aber Gerüchte besagen, dass er für BMW als Fahrer in der Asian Road Racing Championship arbeiten wird.

Adelhard Simon

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