Veränderungen deines Körpers in der Schwangerschaft

Die Schwangerschaft lenkt die Aufmerksamkeit auf den Körper und seine Funktionen. Wenn du weißt, was in deinem Körper vor sich geht, kannst du verantwortungsbewusst mit ihm umgehen und ein Feingefühl für ihn entwickeln.

Umstellung der Hormone: Dein Körper stellt sich auf die neue Veränderung ein, 40 Wochen ein Baby zu versorgen, zu tragen und schließlich zu gebären. Diese Veränderung im Hormonhaushalt führt insbesondere in den ersten 12 Wochen zu Müdigkeit und manchmal auch Übelkeit. Durch Wassereinlagerungen im Gewebe kommt es zur Vergrößerung der Brustdrüsen und es können Ödeme in den Extremitäten entstehen. Unterstütze deinen Körper in dieser Zeit mit einer Mischung aus moderatem Training, Bewegung an der frischen Luft und Ruhepausen, wenn dir danach ist.

Stoffwechsel: Du verspürst nun öfter Hunger, da kontinuierlich Glukose von dir zum Mutterkuchen (Plazenta) geführt wird. Das ist ganz normal und damit dein Blutzuckerspiegel möglichst konstant bleibt, nimm besser über den Tag verteilt häufiger kleine Mahlzeiten zu dir (d.h. statt 3 große Mahlzeiten, 4-6 kleine). Zudem steigt dein Kalorienbedarf um ca. 300kcal/Tag. (4)

Bindegewebe/Beckenboden: Durch das Hormon Gestagen sind neben der Haut auch Muskeln, Sehnen und deine Bänder davon betroffen, weicher zu werden. Dadurch bist du an diesen Stellen verletzungsanfälliger. Um den negativen Auswirkungen von schlaffem Bindegewebe entgegen zu wirken, solltest du dich bewusst bewegen bzw. moderat trainieren und starke Gelenksbelastungen (z.B. Hüpfen) und ruckartige Bewegungen (z.B. Streetdance) vermeiden. Dein Becken hat eine Schutz- und Tragefunktion und durch Hormone werden die sehnenhaften Verbindungen im Beckenbereich aufgelockert. Kräftige und gleichzeitig geschmeidige Muskeln sowie eine gute Haltung unterstützen das Becken und beugen Beschwerden vor.

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