Russische Grenzen mit Nachbarländern, die von fliehenden Männern überfallen wurden

Die Menschenmassen an den russischen Grenzen zu den Nachbarländern haben enorm zugenommen; die fliehen können, auf die Gefahr hin, als Kanonenfutter in die Ukraine geschickt zu werden. An den Grenzen zu Georgien und der Mongolei bilden sich lange Schlangen.

Laut Kreml ist das übertrieben und von Abwanderung an Grenzen und Flughäfen keine Rede. Doch an der russischen Grenze zu Georgien berichtet die BBC von „kilometerlangen“ Staus und stundenlangen Wartezeiten, unter anderem verursacht durch Männer auf der Flucht. Georgien ist eines der wenigen Nachbarländer Russlands, in das Russen visafrei einreisen können.

An Der Wächter Augenzeugen sagen, auch die Grenze zur Mongolei sei vom Verkehr „überrannt“.

Nach Angaben des finnischen Grenzschutzes war er am Donnerstag „außerordentlich“ an den Grenzübergängen zu Russland beschäftigt. Finnland bleibt vorerst auch für Russen offen, die allerdings ein Visum benötigen. Das Land erwägt strengere Visabestimmungen. Die baltischen Staaten haben ihre Grenzen bereits fast vollständig geschlossen und wollen keine russischen Deserteure aufnehmen.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Mittwoch 300.000 Reservisten zum Kampf in der Ukraine aufgerufen. Fast sofort stiegen die Preise für Flugtickets, mit denen Russen das Land verlassen konnten, und viele Flüge zu Zielen wie Istanbul, Dubai, Belgrad und Baku waren ausverkauft. Am Donnerstag deuteten mehrere deutsche Minister an, dass das Land russische Deserteure willkommen heißen würde.

Quellen): Der Telegraph

Adelbert Eichel

"Preisgekrönter Organisator. Social-Media-Enthusiast. TV-Fan. Amateur-Internet-Evangelist. Kaffee-Fan."

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.