‚Orange gesinnte Deutsche beobachten den Königstag genau‘ | 1Limburg

Der Königstag wird auch von unseren östlichen Nachbarn gefeiert. Viele Deutsche verfolgen das Königshaus genau, erklärt Charlot Brutscher. Sie ist stellvertretende Redakteurin und Royal Reporter der deutschen Website BUNTE.

„Viele Deutsche sind da und wollen alles verfolgen“, sagte Brutscher gegenüber L1.

Freundlich und modern
Dass sich die Deutschen für das niederländische Königshaus interessieren, sei nicht verwunderlich, so Brutscher. „Sie sind freundlich und menschennah, was man bei manchen Mitgliedern der Königsfamilie nicht sieht. Das ist ein sehr modernes Image.“ Sie weist darauf hin, dass Willem-Alexander und Maxima sich als „Das Wonderbars-Team† „Und ihre Töchter sind auch positiv, klug und modern.“

Das Königshaus werde laut Brutscher auch 2022 einen guten Eindruck hinterlassen. Es sei ihrer Meinung nach „eine Zeit, in der sich die Königshäuser immer wieder rechtfertigen müssen“.

Deutsches Blut
Das Interesse am niederländischen Königshaus rührt laut Brutscher auch von den deutschen Wurzeln des Königshauses her. „Willem van Oranje zum Beispiel stammte aus Deutschland. Und Prinz Claus van Amsberg, der Ehemann von Beatrix, war ebenfalls Deutscher. Diese Verbindung ist wirklich einzigartig.“ Laut dem Journalisten hat unser Nachbarland mit kaum einer anderen Königsfamilie eine solche Verbindung.

Dazu tragen auch die fließenden Deutschkenntnisse vieler Mitglieder des Königshauses bei. „Willem-Alexander, Beatrix. Und das versteht Maxíma jetzt gut“, weiß Brutscher. Das macht Familie zu einem gern gesehenen Gast bei unseren östlichen Nachbarn. „Sie waren schon einmal in Deutschland und sind sehr herzlich. Sie sprechen mit Menschen, posieren für Fotos und freuen sich über die Geschenke, die sie erhalten.“ Während des Königstages verfolgt Brutschers Website BUNTE die Feierlichkeiten aufmerksam.

Grenzregion
Obwohl die Stadtverwaltung und die Polizei deutsche und belgische Besucher am Königstag in Maastricht berücksichtigen, kann derzeit nicht gesagt werden, ob es viele von ihnen geben wird. „Wir sind eine Grenzregion, damit ist zu rechnen“, sagte eine Polizeisprecherin.

Sie selbst wird dieses Jahr nicht dabei sein, aber laut Brutscher wird auch erwartet, dass viele Interessierte über die Grenze kommen werden: „Auf Jeden Fall! In den vergangenen Jahren habe ich viel Deutsch gehört, auch von weiter weg. Menschen aus dem ganzen Land kommen in die Niederlande.“

Helfried Beck

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