Micha Brouwer de Bant schlägt seinen großen Bruder Danny im Super Trot Cup auf der Trabrennbahn Wolvega

Wolvega – Pikeur Micha Brouwer aus Bant gewann am Samstag mit Winnetou den Super Trot Cup auf der Trabrennbahn Wolvega, wo er sich mit seinem Bruder Danny auseinandersetzen musste.

In Trabrennkreisen wurde die ganze Woche über viel spekuliert. Wer schlägt wen im Super Trot Cup auf der Wolvega-Bahn? Der talentierte Danny Brouwer (24) aus Bant schien gute Papiere bei Luuk Schermer, 4, einem absoluten Crack im Entstehen zu haben.

Beim Super Trab Cup waren 8 Pferde am Start. Ein sehr wichtiger Preis. Nicht nur wegen der zu gewinnenden 15.000 Euro, sondern vor allem, weil die Nummern eins, zwei und drei ein Startticket für das Finale gewinnen konnten. Ein Finale, das im August in Berlin stattfindet, bei dem mehr als 70.000 Euro für die Teilnehmer zu gewinnen sind.

winnetou

Micha Brouwer (22) startete mit Winnetou Diamant, einer erfahrenen Traberin aus dem Stall ihres Arbeitgebers und Meistertrainers Paul Hagoort aus Oldetrijne. Bruder Danny hat mit Luuk Schermer angefangen, den er auch selbst ausbildet. Interessantes Detail: Micha und Danny sind Miteigentümer von Luuk Schermer.

Es würde kein einfacher Kampf werden. Auch der listige deutsche Meister Michael Nimczyk war nach Wolvega gekommen, um mit dem schnellen Bayard zu gewinnen. Auch Rekordchampion Hugo Langeweg senior trat mit Jank Summerland an. Ein sehr starkes Peloton, das bei traumhaften Wetterbedingungen das Startauto hinter sich ließ.

das Rennen

Nach einem stürmischen Auftakt auf den ersten 1.000 Metern des Rennens kam die letzte Runde. Danny Brouwer hatte mit Luuk kein leichtes Rennen vor sich. Er musste den ganzen Weg nach draußen gehen, um nicht eingeklemmt zu werden. Diese zusätzlichen schmutzigen Zähler kosten viel Energie. Für Micha Brouwer war es viel weniger der Fall, der gut ritt und hinter seinem Bruder aus dem Wind ritt, um sein Pferd zu retten.

Am Eingang zur letzten Kurve versucht Luuk Schermer (mit Abstand jüngstes Pferd im Rennen) die Führung zu übernehmen. Es klappte nicht und nach der letzten Kurve war es Bruder Micha, der sein Pferd nach außen schickte, um den Endspurt einzuleiten. In einem wirklich fulminanten Finale des Rennens ging er am Ende als klarer Sieger hervor.

Danny musste sich mit dem fünften Platz begnügen, der angesichts seiner starken Leistung in einem harten Kurs viel Hoffnung auf eine spektakuläre Zukunft bietet.

Quelle: Trotr Media

Adelhard Simon

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