Mehr Polizei arbeitet an Sexualverbrechen

Die Polizei setzt mehr Personal ein, um die Bearbeitung von Fällen sexueller Übergriffe zu beschleunigen. Einige Einheiten arbeiten beispielsweise mit ehemaligen Detektiven und mit der Royal Dutch Constabulary zusammen. Auch mehrere Vizekommandos seien personell verstärkt worden, schrieb Justizminister Dilan Yeşilgöz in einem Brief an das Repräsentantenhaus.

„Größere Kapazitäten sollten den Abbau von Rückständen und eine schnellere Bearbeitung von Fällen gewährleisten“, sagte der Minister. So sind inzwischen 80 der 113 einzustellenden Vollzeitkräfte besetzt. Dies betrifft Positionen innerhalb der Vizekommandos selbst, aber beispielsweise auch bei forensischen Ermittlungen und digitalen Ermittlungen.

Langfristig müsse schnell ein Aktionsplan erstellt werden, sagt Yeşilgöz. Darin müssen „konkrete Verbesserungsmaßnahmen vorgeschlagen werden, um die Bearbeitungszeiten bei Sexualdelikten durch die beteiligten Organisationen einschließlich der Polizei, der Staatsanwaltschaft, der Justiz und anderer Behörden zu verbessern“.

Wasserbett-Effekt

Vor kurzem hat Yeşilgöz Gespräche mit verschiedenen Strafrechtsorganisationen aufgenommen, darunter der Polizei und der Staatsanwaltschaft (OM). Laut Yeşilgöz glauben Organisationen auch, dass Verfahren schneller sein können und sollten. Daher wurden kurzfristige und langfristige Initiativen ergriffen.

Die Organisationen warnen jedoch vor einem „Wasserbetteffekt“: Erhöhte Aufmerksamkeit für kurzfristige Sexualverbrechen kann dazu führen, dass andere Themen weniger Aufmerksamkeit erhalten. Daher dauert die Verarbeitung dieser Dateien länger.

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Von: Redaktion

Poldie Hall

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