Jean-Paul Boëtius (28) enttäuscht Mainz und lässt sich ablösefrei abholen: „Wir wollten, dass er bleibt“ | Sport

Jean-Paul Boëtius verlässt nach vier Jahren den FSV Mainz 05. Der ehemalige Feyenoord-Spieler hat sich entschieden, seinen Vertrag nicht zu verlängern und wird im kommenden Sommer ablösefrei gehen.

„Wir wollten, dass er bleibt. Er war ein sehr wichtiger Spieler, der immer alles für den Verein gegeben hat. Aber er ist auch ein Erwachsener, der für ihn die beste Entscheidung getroffen hat“, sagte Trainer Bo Svensson nach dem gestrigen 2:2-Unentschieden im letzten Bundesligaspiel der Saison gegen Eintracht Frankfurt.

Der Vertrag von Boëtius, 28, lief im nächsten Sommer aus und der Niederländer konnte sich mit dem deutschen Klub nicht auf einen neuen Vertrag einigen. Die Single International von Orange kann somit kostenlos empfangen werden.


Boëtius spielte in den vergangenen vier Jahren für den FSV Mainz 05 in der Bundesliga. Dieser Verein schnappte ihn sich im Sommer 2018 für 3,5 Millionen Euro von Feyenoord, der ihn ein Jahr zuvor von de Kuip zurückgeholt hatte. 2015 war Boëtius bereits für 2 Millionen Euro zum FC Basel gegangen. Mit einer zwischenzeitlichen Leihe beim RC Genk entschied sich der Niederländer drei Jahre später für eine kurze Rückkehr zu Feyenoord, bevor es in die Bundesliga ging.

Boëtius war vier Jahre lang eine feste Größe beim FSV Mainz 05. Er spielte fast alles hintereinander mit 30 Spielen (4 Tore), 28 Spielen (4 Tore), 31 Spielen (2 Tore) und 33 Spielen (2 Tore). Mit Boëtius in den Reihen belegte der deutsche Verein in dieser Saison den zwölften, dreizehnten, erneut zwölften und achten Platz.

Boëtius ist nicht der einzige Niederländer, der den FSV Mainz 05 verlässt. Jeremiah St. Juste wechselte kürzlich zu Sporting Portugal. Auch Delano Burgzorg spielt für den deutschen Klub. Aktuell ist er an Heracles Almelo vermietet, der FSV Mainz 05 hat aber eine Pflichtkaufoption.


Helfried Beck

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