Frau nach Schießerei an deutscher Universität gestorben, Schütze war 18 | JETZT

Bei einer Schießerei auf einem Universitätscampus in der deutschen Stadt Heidelberg ist am Montagnachmittag eine junge Frau getötet worden. Drei weitere wurden verletzt. Bei dem Schützen handelte es sich um einen 18-jährigen deutschen Biologiestudenten, teilte die Polizei am Montagabend mit.

Der Schütze eröffnete kurz nach Mittag das Feuer in einem Amphitheater, in dem etwa dreißig Personen anwesend waren. In diesem Raum schoss der Mann laut Polizei willkürlich um sich herum, aber nicht absichtlich. Zunächst wurden vier Personen verletzt. Die Frau starb wenige Stunden nach den Schüssen an ihren Verletzungen.

Nachdem der Mann eine Schrotflinte um ihn herum abgefeuert hatte, flüchtete er. Kurz darauf beging er weiter unten im Gebäude mit seiner eigenen Waffe Selbstmord. Der Deutsche war im Besitz von zwei Waffen, die er im Ausland gekauft hatte. Der Mann war nicht vorbestraft.

Nach Angaben der Polizei schrieb der Angreifer vor der Schießerei in einer WhatsApp-Nachricht, „dass es an der Zeit sei, Menschen zu bestrafen“. Was das Motiv des Schützen war, ist noch nicht bekannt. In jedem Fall würden die ersten Entdeckungen darauf hindeuten, dass der Mann keine religiöse oder politische Motivation hatte.

Heidelberg liegt im Südwesten Deutschlands im Bundesland Baden-Württemberg, mehr als 300 Kilometer südöstlich von Maastricht.

Helfried Beck

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