Einigung zwischen Red Bull und Porsche abseits der Strecke: „Sie werden nicht unser Anteilseigner“

Es scheint keinen Deal zwischen Red Bull Racing und Porsche zu geben, sagt Helmut Marko Insider F1. Der deutsche Autohersteller hat alles getan, um es in die Formel 1 zu schaffen, aber Porsche wird es nicht mit dem Team von Max Verstappen schaffen. Der Einstieg von Audi wurde letzte Woche offiziell angekündigt, aber Porsche sieht aus, als würde er noch ein bisschen warten. Über Höhe und Anteil des Rennstalls kann sich der Autobauer mit Red Bull nicht einigen.

In den vergangenen Monaten war der Deal zwischen Red Bull und Porsche das einzige Geheimnis, das im Fahrerlager gehütet wurde. Es gab jedoch einen Haken. Der deutsche Autohersteller hatte bereits eine Markenanmeldung eingereicht und die Einzelheiten der Zusammenarbeit wurden bereits bekannt gegeben. Die Verhandlungen scheinen jedoch abgeschlossen zu sein. Porsche will Red Bull Technology zu fünfzig Prozent übernehmen und mitbestimmen, doch der österreichische Rennstall willigt nicht ein.

Marko hat mit Insider F1 gab an, nicht mehr an einer Zusammenarbeit mit Porsche beteiligt zu sein. „Sie werden nicht unsere Anteilseigner“, sagte der Berater des österreichischen Teams. „Wir sind wirklich gut darin, unsere eigene Energiequelle zu bauen.“ Christian Horner hatte bereits angedeutet, dass sich das Team ganz auf die eigene Motorradabteilung konzentriert. Darüber hinaus gibt es Gerüchte, dass Red Bull hofft, die Partnerschaft mit Honda wiederbeleben zu können.

Porsche gibt das F1-Engagement nicht auf

Der Volkswagen Konzern hatte Porsche und Audi bereits grünes Licht für den Einstieg in die Formel 1 gegeben. Audi hat nun sein Engagement bestätigt, sodass der Schwesterhersteller hinter den Kulissen noch etwas warten muss. Die Tatsache, dass ein Deal mit Red Bull nicht in Frage kommt, bedeutet jedoch nicht, dass Porsche seinen Traum von der Formel 1 aufgibt.Der Hersteller prüft die Möglichkeit, mit dem McLaren-Team zusammenzuarbeiten. Zuvor war es Audi, der über eine mögliche Zusammenarbeit mit McLaren nachdachte.

Helfried Beck

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