Drei Grenzgemeinden schließen sich als EMOJI zusammen

„Gerade an informellen Nachmittagen wie diesem kommt man besser ins Gespräch, als wenn man förmlich miteinander redet“, sagt Stadtrat Henk Groote von Montferland. „Und weil hier ein größeres Publikum ist, entstehen neue und schöne Ideen, von denen wir gemeinsam sagen können, dass sie aufgegriffen und weiterentwickelt werden sollten.“ Laut dem Bürgermeister von Emmerik, Peter Hinze, sei es im Bereich Tourismus einfach, miteinander ins Gespräch zu kommen. „Über die Radwege zum Beispiel“, sagt Hinze. „Aber auch zu anderen Themen wie Sportverbänden, Politik und Kontakten zu den Verbänden selbst.“ Der Bürgermeister sieht darin eine Chance zur Verbesserung.

Im Bereich Tourismus funktioniert die Zusammenarbeit gut, beispielhaft sind die grenzüberschreitende Nutzung der ÖPNV-Chipkarte und der gemeinsame Tourismus in Eltenberg und Bergherbos. Mit solchen Netzwerktreffen hofft Groote, Sektoren besser zu vernetzen, in denen die Zusammenarbeit weniger effektiv ist. „In Bezug auf die Logistik haben wir Emmerik mit dem Hafen, Montferland mit seiner Logistik, aber auch die Region Oude-IJssel mit einer sehr großen, guten Fertigungsindustrie in Varsseveld. Vielleicht können sie sich besser vernetzen.

Verstärkung

Laut Alderman Groote ist die Zusammenarbeit ein logischer Schritt. „Wir stärken uns nur gegenseitig. Die Einwohner von Montferland und Oude IJsselstreek kaufen in Deutschland ein, und die Einwohner von Emmerik und Umgebung tun dasselbe in Ulft und ’s-Heerenberg. Weil sie seit Jahren, fast Jahrhunderten voneinander abhängig sind“, sagte der Stadtrat.

Sprache

Bei Diskussionen an thematischen Tischen wurden Themen wie Tradition, Zusammenarbeit auf politischer und administrativer Ebene und Tourismus angesprochen. Laut dem deutschen Bürgermeister ist das Niveau, die Sprache des anderen zu sprechen, ein Punkt der Aufmerksamkeit. „Wir haben festgestellt, dass auf der deutschen Seite nur wenige Menschen Niederländisch sprechen und auf der niederländischen Seite mehr Menschen kein Deutsch mehr sprechen“, sagte der Bürgermeister. „Der Unterricht auf Deutsch hat an Bedeutung verloren und ich finde, wir sollten viel mehr voneinander haben.“

Foto: REGION8

Adelbert Eichel

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