Die niederländische grüne Zusammenarbeit wird intensiviert

Nachhaltigkeit04. April 22 18:21AutorRémy Kock

Die Niederlande und Deutschland werden viel intensiver als bisher zusammenarbeiten, um die Abhängigkeit von russischem Gas zu verringern. Dies sagte Wirtschaftsminister Rob Jetten heute in Berlin dem BNR-Journalisten Derk Marseille. Er war dort, um mit seinem deutschen Kollegen Robert Habeck zu sprechen.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand insbesondere die Abhängigkeit Deutschlands von russischem Gas, die eine Verschärfung europäischer Sanktionen erschweren würde. „Wir schauen immer im europäischen Kontext, wie wir den Energiemarkt in die Sanktionen einbeziehen können“, sagt Jetten. „Deshalb ging es heute bei Habeck vor allem darum, wie wir uns schneller aus der russischen Abhängigkeit befreien können.“

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Laut Jetten soll es möglich sein, die Energieabhängigkeit weitgehend zu reduzieren. „Es betrifft Kohle, Öl und auch Gas, und wir können in den Niederlanden und in Deutschland mehr tun, um dies zu reduzieren. Damit können wir auch den Druck auf Russland erhöhen.

So schnell wie möglich

Jetten stellt auch fest, dass der Druck in Deutschland, die Abhängigkeit zu reduzieren, sehr spürbar ist. „In Kohle- und Ölfeldern geht das viel schneller als mit Gas, was hilft, den Druck zu erhöhen, aber gemeinsame Investitionen in Wind, Wasserstoff und Energieeffizienz tragen auch dazu bei, unseren Gasbedarf aus Russland viel schneller als wir zu eliminieren. wir planen.

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Die Ausgangslage der Niederlande in dieser Situation sei daher besonders gut, so Jetten. „Dank unserer guten Lage mit unseren Häfen und der Gasinfrastruktur, die in Wasserstoff umgewandelt werden kann“, fährt er fort. „Wir haben heute zum Beispiel auch darüber diskutiert, wie wir unsere Gesetze und Vorschriften besser harmonisieren können. Aber auch die Investitionen, die die Niederlande in den nächsten Jahren aus dem Klimafonds tätigen werden, den wir so aufstellen werden, dass Deutschland ihn anzapfen kann und wir mit den beiden Ländern große Fortschritte machen können. Und das in sehr kurzer Zeit. Für unsere Branche und für die Art und Weise, wie wir unsere Häuser heizen.

Vergleichbar

Obwohl Deutschland kürzlich angekündigt hat, weitere 200 Milliarden Euro in die Ökologisierung und Nachhaltigkeit des Landes zu investieren, macht sich Jetten keine Sorgen darüber, dass die Niederlande bei den Investitionen hinterherhinken. „Ich denke, wenn man die 35 Milliarden aus dem Klimafonds nimmt, ist das durchaus vergleichbar mit den Summen, die Deutschland investiert. Natürlich ist es ein viel größeres Land mit einer viel größeren Wirtschaft, aber das gegenseitige Interesse ist groß, wir haben eigentlich genau die.“ dieselben Projekte und Ambitionen, und auch der Glaube, dass wir am meisten beschleunigen können, wenn wir es gemeinsam tun.

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Mariele Geissler

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