Die (inter)nationalen Medien rücken den Königstag ins Rampenlicht | 1Limburg

Angesichts der Medienaufmerksamkeit zum Königstag in Maastricht stand unsere Provinzhauptstadt am Mittwoch im Rampenlicht, so eine Tour von L1. „Die Orangen waren wirklich ein Teil der Stadt.“

Schon jetzt ist klar, dass es nicht einfach ist festzuhalten, was der Königstag bringen wird. Eines ist jedoch sicher, die Gemeinde wusste es: Die Werbung für die Stadt übersteigt alle Investitionen.

Lesen Sie auch: Die Leistung am Königstag lässt sich nicht in Zahlen ausdrücken

Millionen Zuschauer
Und das sieht man: Im ganzen Land verfolgten am Mittwoch rund zwei Millionen Menschen den Rundgang der königlichen Familie durch Maastricht. Viele Ohren hörten die herzlichen Worte, die König Willem-Alexander und seine Lieben während seiner Dankesrede auf dem Vrijthof über die Stadt zu sagen hatten. Er sagte zum Beispiel „Lebe Maastricht, Maastricht lebt“.

Dass Maastricht lebt, zeigten auch die Bilder in den Medien. Die Fernsehübertragung sowie die an verschiedenen Orten gezeigten Fotocollagen und Videos zeigen die Landeshauptstadt als schöne, aber vor allem sympathische Stadt.

‚Extrem komfortabel‘
also rufe RTL Boulevard macht die Stadt „schön“, „musikalisch“ und „extrem gemütlich“. Im Gegensatz zu früheren Ausgaben war der Ort laut dem königlichen Experten Jeroen Snel „wirklich ihre Stadt“. „Früher waren sie manchmal in anderen Städten und man fühlte sich eine Zeit lang wie Gäste. Aber hier waren sie wirklich ein Teil von Maastricht.“

Auch Der Telegraph betonte die Freundlichkeit der Stadt und sprach von einem „königlichen Empfang“.

Schummeln
Die limburgische Hauptstadt wurde in den Medien mit der burgundischen Seite der Königsfamilie in Verbindung gebracht. Zum Beispiel saßen die königlichen Eltern während des Auftritts von André Rieu und dem Johann-Strauss-Orchester auf dem Onze-Lieve-Vrouwe-Platz auf der Terrasse und hakten ihre Arme ein, um zu schummeln. Unter anderem die
NOS sprach vom „leuchtenden König“.

Typisch Limburgisch, und das blieb nicht unbemerkt. Auch Bilder von König Willem-Alexander an der Bar mit „Elske“-Kräuterbitter und Prinzessin Alexia beim Kuchenbacken waren am Mittwoch wieder zu sehen.

Im Ausland
Darüber hinaus schenkten auch die ausländischen Medien dem Phänomen des rein holländischen Königstages Aufmerksamkeit. Es geht weniger um die Stadt, sondern mehr um die Herzlichkeit der königlichen Familie, so eine Tour von L1. Belgische und deutsche Medien zitieren unter anderem die Feier. So machen deutsche Schlagzeilen
schimmern ein Artikel mit einem Foto von König Willem-Alexander, der seine Elske hebt. Und die King’s Day News erreichten sogar Spanien

Es ist nicht verwunderlich, dass ausländische Medien dem Ereignis Aufmerksamkeit schenken. Zum Beispiel sagte der stellvertretende Redakteur und Lizenzreporter der deutschen Website BUNTE Charlot Brutscher zuvor gegenüber L1, dass die Deutschen zum Beispiel die königliche Familie für ihre Freundlichkeit lieben. Auch unsere östlichen Nachbarn fühlen sich durch ihre deutschen Wurzeln der Familie verbunden.

Lesen Sie auch: „Orange gesinnte Deutsche beobachten den Königstag genau“

weniger positiv
Allerdings sind die Medien mit der königlichen Familie nicht ganz zufrieden, wie sich erst nach dem Königstag in Maastricht herausstellt. So wird es NRC Limburg als die Provinz, die König Willem-Alexander am wenigsten mag. RTL Nieuws erinnert die Öffentlichkeit auch daran, dass nur 39 % der Limburger dem König vertrauen.

Auch ausländische Medien verfolgen diesen Ansatz. So platziert Der Morgenaus Belgien, das Foto von Willem-Alexander, der mit freundlichem Gesicht das Glas erhebt.

Helfried Beck

„Analyst. Totaler Alkoholkenner. Stolzer Internet-Fan. Ärgerlich bescheidener Leser.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.