Deutschland schickt jetzt sehr schwere Waffen in die Ukraine: „Keine Zeit mehr zum Reden“ | Im Ausland

Der ukrainische Botschafter in Deutschland wirkte lange wie eine schreiende Stimme in der Wüste. Andri Melnyk hat fast jede Gelegenheit genutzt – von deutschen Talkshows über Radioauftritte bis hin zu Zeitungsinterviews – um Berlin zu drängen, Kiew nach der russischen Invasion, die Ende Februar begann, nicht nur humanitäre, sondern auch militärische Hilfe zu leisten. Er entließ Deutschland offen wegen des Fehlens einer „russischen Strategie“.

Viele Deutsche empfinden seine Vorgehensweise als undiplomatisch, ja geradezu unhöflich, aber Melnyks Bemühungen, Deutschland zum Handeln zu bewegen, scheinen sich nun auszuzahlen. Annalena Baerbock (Grüne) sagte am Montagmorgen, die Bundesregierung werde nicht nur Abwehrsysteme und andere Abwehrartillerie, sondern auch schwere Waffen wie Panzer bereitstellen.

Die Bundesregierung von Bundeskanzler Scholz hatte zuvor angekündigt, Waffen im Wert von insgesamt 300 Millionen Euro bereitzustellen, darunter Raketen, Aufklärungsdrohnen und Mörser. Schwere Waffen wurden jedoch aus dem Weg geräumt. Kritiker glaubten, dies bedeutete, dass es kein Real gab Zeitenwende: Neuerdings weit verbreiteter Begriff für die Umkehrung der deutschen Verteidigungspolitik. Zwar will Scholz & Co 100 Milliarden Euro in die eigene investieren BundeswehrSie ignorierten die Ukraine, lautete die Kritik. Die Zusage von 5.000 Gefechtshelmen von Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) sorgte ebenso für Gelächter wie die anschließende Zusage, stark veraltete DDR-Haubitzen und Flugabwehrraketen zu liefern.

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Lorelei Schwarz

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