Der PSV startet wieder, aber wo sind die neuen Spieler?

Mit Blick auf das erste Training wartet der PSV noch auf die ersten Transfers. Ein Kontrast zur letzten Saison, als die Auswahl Mitte Juni fast abgeschlossen war. Die Fans beginnen sich Sorgen zu machen, aber ist das gerechtfertigt?

Geschrieben von

Yannick Wezenbeek

Es ist immer noch sehr ruhig auf dem Transfermarkt und das ist ein großer Unterschied zum letzten Jahr, besonders in Eindhoven. In der vergangenen Saison hatte der PSV Mitte Juni fast die gesamte Auswahlrunde. Spieler wie André Ramalho, Phillipp Mwene, Marco van Ginkel, Joël Drommel und Davy Pröpper waren bereits dabei. Nur Carlos Vinicius wurde dann rekrutiert.

Der PSV war früh da, denn auch der Klub musste früh in die Champions-League-Vorrunde starten. In dieser Saison spielen die Einwohner von Eindhoven erneut die Vorrunde des Million Dollar Ball, aber es kann zwei Wochen später losgehen. Dies gibt dem technischen Direktor John de Jong die Möglichkeit, groß zu wetten. Er hat zuvor angedeutet, dass er Luuk de Jong zurückholen will. Darüber hinaus hat auch ein Torhüter eine hohe Priorität.

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Ausgehende Überweisungen
Während der PSV vielleicht noch keine Spieler angezogen hat, ist es auch erwähnenswert, dass es nur noch einen Grundspieler gibt, Eran Zahavi. Außerdem ist nur Bruma bereits zu Fenerbahçe gewechselt.

Die Hochburgen Cody Gakpo, Ibrahim Sangaré und Mario Götze können mit Interesse aus dem Ausland rechnen, aber so richtig konkret ist derzeit kein Verein für die drei. Benfica wollte Götze verpflichten, doch der portugiesische Klub wollte laut verschiedenen Medien die Gehaltsforderung des deutschen Mittelfeldspielers nicht erfüllen. Deshalb wird er am Montag beim ersten Training in Herdgang „nur“ dabei sein.

Bei Gakpo und Sangaré ist dies noch nicht der Fall. Sie haben in den letzten Wochen Länderspiele bestritten. Das ist auch einer der Gründe, warum er auf dem Transfermarkt noch schweigt.

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Und so werden am kommenden Montag viele bekannte Namen auf dem Platz stehen. Gibt es also Grund zur Panik? Nein. Das erste offizielle Spiel findet erst am 30. Juli statt, also bleibt noch genug Zeit für John de Jong.

Wer auch andere Klubs beobachtet, wird feststellen, dass der Transferwahn noch nicht ausgebrochen ist. Ajax hat noch keine Spieler angezogen und auch bei Feyenoord ist es noch ruhig. Die Niederlande sind einfach ein Trainingsland und auch darauf angewiesen, dass die Ablöse ganz oben gezahlt wird. Hier beginnen nun die ersten großen Transfers. Deshalb soll der (Transfer-)Ball auch schnell nach Eindhoven rollen.

Mariele Geissler

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