Der deutsche Zulieferer Schaeffler profitiert von der Nachfrage nach Elektroautos

Der deutsche Zulieferer Schaeffler profitiert von der Nachfrage nach Elektroautos

Der deutsche Zulieferer Schaeffler Gruppe konnte seinen Umsatz im vergangenen Jahr um 9,7 % auf 13,9 Milliarden Euro steigern. Mehr als 10 Milliarden davon stammen aus der Automobilindustrie.

Trotz des Unbehagens in der Automobilwelt konnte Schaeffler bei Automotive Technologies vor allem vom Aufstieg der Elektrofahrzeuge profitieren. Die Bruttomarge belief sich auf 1,2 Milliarden Euro gegenüber 798 Millionen im Jahr 2020. Aufgrund des Krieges in der Ukraine zog der Konzern eine frühere Prognose für die Entwicklung im Jahr 2022 zurück.

Neue Aufgaben

Umsatzzuwächse wurden vor allem im ersten Halbjahr erzielt, danach bremste auch die Chipknappheit die Arbeit dieses Unternehmens. Automotive Technologies konnte 2021 10,2 Milliarden Neuaufträge sichern, davon 3,2 Milliarden für E-Mobilität. „Das Ziel von 1,5 bis 2 Milliarden Euro wurde deutlich übertroffen. Bei Automotive Aftermarket stieg der Umsatz um 13 %. Aufgrund der Kosten für ein neues Montage- und Distributionszentrum sank die Marge leicht auf 13,8 %.

Transformation

Schaeffler treibt die Transformation des Unternehmens konsequent voran. So wird beispielsweise ein Entwicklungszentrum für Wasserstofftechnologie am Stammsitz in Herzogenaurach fertiggestellt und auch in Deutschland entsteht ein neues Zentrum für Werkzeugtechnologie. Schaeffler hat im ungarischen Szombathely ein neues Werk für Komponenten und Systeme für elektrische Antriebe eröffnet. Auch außerhalb Europas verstärkt der Konzern seine Aktivitäten, insbesondere in China.

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Helfried Beck

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