Das Ergebnis von Brussels Airlines verbessert sich im ersten Quartal, bleibt aber negativ

Das erste Quartal 2022 sei erneut von den Folgen der Pandemie geprägt gewesen, präzisiert das belgische Unternehmen. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 102 Millionen Euro auf 157 Millionen Euro. Die Betriebsaufwendungen stiegen ebenfalls um Millionen Euro auf 227 Millionen Euro, hauptsächlich aufgrund höherer Volumina und preisbedingt höherer Treibstoffkosten.

Der Nettogewinn wurde nicht bekannt gegeben. Da Brussels Airlines eine 100%ige Tochter der Lufthansa ist, werden die Nettozahlen immer von denen der deutschen Muttergesellschaft abgezinst.

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„Im ersten Quartal haben wir noch die Auswirkungen der Pandemie gespürt, obwohl wir unser Angebot um 160 % steigern konnten“, sagte Nina Oewerdieck, Chief Financial Officer von Brussels Airlines.

„Die direkten Auswirkungen des russisch-ukrainischen Krieges hielten sich für uns bisher in Grenzen, da Brussels Airlines keine regelmäßigen Flüge in oder über die betroffene Region hatte. Was wir spüren, sind die steigenden Treibstoffpreise, obwohl wir vorerst noch gut abgesichert sind, insbesondere dank unserer Absicherungspolitik. Wir freuen uns jetzt auf einen Sommer mit hoher Nachfrage, da die Menschen nach der Pandemie wieder reisen“, sagte der deutsche Finanzvorstand.

Brussels Airlines beabsichtigt, ihre Kapazität in diesem Jahr auf 80 % des Niveaus von 2019 zu erhöhen, indem sie zwei Mittelstreckenflugzeuge und ein zusätzliches Langstreckenflugzeug hinzufügt und damit ihre Position in Westafrika und ihr Drehkreuz stärkt, um Brüssel weiter zu stärken. Das Unternehmen erwartet, dass die Nachfrage „sehr hoch“ sein wird, „da die globalen Pandemiebeschränkungen nachlassen“.

Helfried Beck

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