Andrang am letzten Tag mit Spritrabatt in Deutschland

„Ich dachte daran, mein Auto schnell aufzutanken“, sagt Jo-Ann Koershuis aus ’s-Heerenberg. „Wir fahren hierher, weil es hier billiger ist“, sagt Joep Geurts, der auch in Deutschland tankt. „Wenn es umgekehrt ist, tanken wir in den Niederlanden.“ Laut Direktor Lars Kuster von Kuster Energy ist der Andrang nicht so schlimm: „Im Vergleich zu Beginn des Rabatts. Dann stellte die Polizei sogar Schilder auf, die darauf hinwiesen, dass fünfzig Stundenkilometer gefahren werden müssten, wo einem normalerweise siebzig Stundenkilometer zustehen. Stunde. Jetzt ist es in Ordnung.“

Der sogenannte Tankrabatt war eine Möglichkeit der Bundesregierung, die Bürger für steigende Benzinpreise zu entschädigen. Es wird erwartet, dass viele Menschen nach Ablauf des Rabatts in den Niederlanden tanken. „Morgen erwarten wir, dass es viel ruhiger wird“, sagte Kuster. „Auch weil alle schon vollgetankt haben. Diese Tankstelle ist zu 95% von holländischen Kunden abhängig, also wird es dann ruhig.“

genug Treibstoff

Jetzt, da die Reduzierung noch gilt, wird Kuster dafür sorgen, dass mehr Lastwagen mit Treibstoff ankommen, um den Strom niederländischer Autos am letzten Tag zu bewältigen. Für viele Niederländer ist es ein Rückschlag, dass die Kürzung aufhört. „Ja, es ist scheiße, weil es natürlich Geld kostet“, sagt Koershuis. „Ich habe nur die anderen Sachen, die ich bezahlen muss und muss auch noch zur Arbeit kommen. Da ärgere ich mich.“

Unterschied zu den Niederlanden

Ab Donnerstag werden die Benzinpreise in den Niederlanden und Deutschland in etwa gleich sein. Diesel ist in den Niederlanden derzeit rund 2 Cent pro Liter billiger und wird nach Ablauf der deutschen Rabatte auf 13 Cent pro Liter sinken. „Wir gehen davon aus, dass es in Deutschland weiterhin Benzinkunden geben wird. Dieselkunden werden aber weiterhin hauptsächlich in den Niederlanden tanken“, sagt Kuster.

Diese Meldung entstand in Zusammenarbeit mit dem Lokalsender Antenne Niederrhein.

Foto: REGION8

Adelbert Eichel

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