Afrikanische Schweinepest auf einem polnischen Bauernhof nahe der deutschen Grenze entdeckt

Mehr als 10 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt hat sich ein polnischer Scheunenbetrieb mit fünf Schweinen mit der Afrikanischen Schweinepest infiziert. Dies ist der achte Ausbruch von Hausschweinen in Polen in diesem Jahr.

Das Unternehmen befindet sich in Strzelczyn, in der Gemeinde Chojna. Auf der anderen Seite der Grenze, im Norden des Landes Brandenburg, liegt ein Naturschutzgebiet an der Oder.

Schweine aus der infizierten Farm wurden gekeult und entfernt. Das Unternehmen wird gereinigt und desinfiziert. Das Hinterhofgeschäft befindet sich in der Sperrzone II, einer infizierten Zone. Auch in Hinterhoffarmen dieser Region kam es im vergangenen Jahr zu Ausbrüchen der Afrikanischen Schweinepest. Außerdem werden hier ständig infizierte Wildschweine gefunden. Polen hat in diesem Jahr bereits 1.283 Wildschweine infiziert.

Keine infizierten Wildschweine in Niedersachsen

In den Bundesländern Niedersachsen und Baden-Württemberg, wo in beiden Bundesländern ein Schweinebetrieb infiziert war, wurden trotz intensiver Suche keine infizierten Eber gefunden.

In Mecklenburg-Vorpommern wurden am 15. und 16. Juli 7 infizierte Wildschweine festgestellt, nachdem es zwei Wochen lang keine Infektionen gegeben hatte. Dieser Staat hat dieses Jahr 35 infizierte Wildschweine.

Im Land Brandenburg kamen 6 infizierte Eber hinzu, womit sich die Gesamtzahl in diesem Jahr auf 264 infizierte Eber beläuft. In Sachsen steigt die Zahl der infizierten Wildschweine in diesem Jahr weiter auf 745, 32 mehr als noch vor zwei Wochen.

213 infizierte Wildschweine in Italien

In Italien stieg die Zahl der infizierten Wildschweine auf 213. Davon wurden 109 im Piemont und 59 in Ligurien im nördlichen Seuchengebiet festgestellt. 44 infizierte Wildschweine wurden in der Nähe von Rom gefunden und ein Unternehmen war infiziert. Bisher hat er in der etwas weiter entfernten Provinz Rieti bei einem infizierten Wildschwein übernachtet. Alle anderen gefundenen toten Eber waren nicht infiziert.

Aufgrund von Infektionen mit der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen und den damit verbundenen Risiken für die aufgezogenen Schweine wird in Italien der Ruf nach einer intensiveren Wildschweinjagd lauter. Zudem vernichten Wildschweine viele landwirtschaftliche Nutzpflanzen, es kommt regelmäßig zu Zusammenstößen mit diesen Tieren, Wildschweine, die auch in Städten leben, stellen eine Gefahr für den Menschen dar und haben negative Auswirkungen auf den Tourismus.

Mariele Geissler

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